Die riesige Millionen Stadt zu verlassen dauert 1h, nachdem sind etlich hunderte Km angesagt, um näher nach Albanien zu gelangen. Wir haben uns nämlich gegen die Besteigung des Olymps
entschieden, weil einerseits ein grosser Umweg gemacht werden muss, aber vorallem weil wir ein Schönwetterfenster womöglich Tage abwarten müssten, da momentan für diese Gegend ungewöhnlich viele
Nachmittagsgewitter niedergehen.
Auf dem Weg nach Norden sehen wir uns das Denkmal von Leonidas an, der Spartaner der die 300 Soldaten gegen die millionenstarke Heeresmacht der Perser anführte. Im Film wird die Geschichte
eigentlich noch ziemlich orts- und geschichtstreu umgesetzt. Unweit des Denkmals entspringt eine thermische schweflige Quelle, die über 40 Grad warm ist. Raimi ist nicht so entzückt von den
giftgrünen Schlacken im Wasser und ich nehme alleine ein Bad bei 35 Grad Lufttemperatur.
Auf der Weiterfahrt ändert sich die Landschaft, es wird flacher und grüner.
In Kalambata sehen wir zum ersten Mal die Sandsteintürme, die mystisch von Wolken abgedeckt und von Nebel gestreichelt werden. Einfach nur eindrücklich! Wir fahren an den höchsten Punkt, wo wir
ein bisschen (illegal) übernachten. Es ist zum ersten Mal angenehm zum übernachten, die Strassenhunde beschützen uns auch gut. Ein weiteres Wohnmobil mit einem pensionierten französischem Ehepaar
und uns bellen die Hunde nicht an, jeder der aber oben ankommt oder durchfährt wird aber arg angebellt. Unsere Kühlkiste schliessen wir vorne am 12 Volt-Stecker an. Ich sage noch, dass ich ein
komisches Gefühl habe, es wird sich....