Einneuer Tag- jeder Part im Leben hat eine zweite Chance
verdient.Trotz der vorgefallenen Ereignisse freue ich mich auf die Stadt, die Museen und dann vorallem wieder auf die Natur und die Landschaftin Bosnien.
Sarajevo beeindruckt uns!!!!
Sarajevo besuchen wir mit den Bikes. Die 13 km in die Stadt
vom Camping gestalten sich interessant und wir fahren einmal auf einer Autobahn und in Stadtnähe auf super Velowegen. Wir wollen einige Sachen besuchen. Bascarjia, Galeria 11/7/95, die Moscheen,
Lateinerbrücke und natürlich die Umgebung erkunden. Die Stadt ist gut besucht. Als Klein-Jerusalem in Europa ist hier der Melting-Pot der Religionen, Kulturen und Geschichten. Jüdische
Einrichtungen neben Kirchen, Kloster und vielen Moscheen. Der osmanische Einfluss trifft auf den abgeklärten Austro-Hungarian Stil. Irgendwie habe ich immer wieder das Gefühl, dass Raimi und ich
genau hier hin gehören. Osmanisches Mädchen trifft auf Austro-Hungarian??? Uns gefällt die Stadt wahnsinnig...Raimi ist kaum loszubringen von den osmanischen Schmucksachen und ich bin etwas
defensiver auf den Spuren der Geschichte und sehe mir die wunderbaren Moscheen an. Unsere Biketour führt uns aber noch einige Kilometer und Höhenmeter weiter. Wir wollen die muslimischen
Friedhöfe ansehen und die wahnsinnige Aussicht auf die Stadt geniessen. Es ist unglaublich. Es sind aber nicht nur Kriegsopfer, welche auf den Plätzen begraben sind. Die Austellung in der Galeria
über den Krieg ist einfach, aber wahnsinnig aufbereitet. Es drückt einem Tränen in die Augen. Wir unterbrechen den Besuch sogar und gehen am zweiten Tag nochmal hin. Die Erfahrungsberichte
und Bilder und Videos sind einfach erschütternd.
Es ist historisch eine wahnsinnig interessante Stadt und wir sehen uns weitere Orte an. Der Ort wo, wo Franz Ferdinand mit seiner Frau ermordet wurde und der WW1 startete, Partisanendenkmäler mit der
ewigen Flamme, die Häuser mit Einschusslöcher mitten in der damals heftig umkämpften Stadt...der Tourismus ist multikulti geprägt. wir haben das Gefühl irgendwo im Orient zu sein. Mit einem deutschen
Geschwisterpaar Jule und Jonas machen wir uns noch auf eine Bar zu erkunden. Interessante Gespräche runden die gute Zeit mit ihnen ab. Mit Informationen über die jeweiligen Reiserouten verabschieden
wir uns...